Vor dem Start der Verkaufsaktivitäten sollten Sie Ihr Objekt „verkaufstauglich“ machen.
Worin dieses „make up“ bestehen soll, kann nur individuell festgestellt werden. Grundsätzlich sollte der „erste Eindruck“ gepflegt sein und Wert auf Ordnung im und um das Haus gelegt werden.
Renovationen können sinnvoll sein, wobei es oft interessanter ist, eine wahrheitsgemässe Liste der „aufgeschobenen Renovationen“ zu erstellen, diese gegenüber ernsthaften Interessenten zu deklarieren und die entsprechenden Kosten im Kaufpreis zu berücksichtigen.
Das Risiko ist relativ gross, dass vor dem Verkauf Renovationen durchgeführt werden, die
- nicht dem Geschmack des neuen Besitzers entsprechen
- der Käufer selber ausgeführt hätte
- unmittelbar nach dem Verkauf wieder zerstört werden, weil der neue Besitzer umfassendere Umbauten machen wird.
- etc.
Grundsätzlich dürfen keine Scheinrenovationen durchgeführt werden, die grössere bestehende unbekannt Mängel verstecken sollen.
Eine Immobilie wird zwar „gekauft wie gesehen resp. geprüft“ und es gibt keine Gewährleistung, mit der Ausnahme allerdings, dass Baumängel wissentlich vertuscht werden.
Die morschen Fensterrahmen mit dicker Farbe zuzukleistern könnte eine derartige Massnahme eines Verkäufers sein.
Dass oft Renovationen vor dem Verkauf sinnlos sind, sieht man spätestens dann, wenn der Interessent durch’s Haus geht und wie selbtsverständlich feststellt, dass er natürlich sofort alle Fenster auswechseln wird.
Dass oft Renovationen vor dem Verkauf sinnlos sind, sieht man spätestens dann, wenn der Interessent durch’s Haus geht und wie selbtsverständlich feststellt, dass er natürlich sofort alle Fenster auswechseln wird.
Genauso falsch kann es sein, die Fenster vor dem Verkauf fachmännisch sanieren zu lassen. Sie entscheiden sich für Kunststoffenster und der neue Besitzer möchte Holz oder Alu …
Grundsätzlich sollte von eigentlichen Innenrenovationen Abstand genommen werden.
Bad, Küche, Bodenbeläge, Türblätter etc. sind zu individuell, als dass eine Renovation vor dem Verkauf sinnvoll wäre.
Bad, Küche, Bodenbeläge, Türblätter etc. sind zu individuell, als dass eine Renovation vor dem Verkauf sinnvoll wäre.
Hier ist ein Preisnachlass in jedem Falle sinnvoller ...
Bevor Sie Ihr Haus zum Kauf anbieten, sollten Sie einen kritischen Blick auf alle Veränderungen werfen, die im Verlaufe der Zeit von Ihnen oder auch von Vorbesitzern gemacht wurden.
Alle „Heimwerkerlösungen“, und finden Sie diese noch so praktisch und schön, müssen kritisch hinterfragt werden.
Dazu gehören vor allem Vordächer oder Bedachungen aus Kunststoff oder Dachpappen, Isolationsplatten aus Styropor, die direkt auf Wände und Decken geklebt sind, selbst verlegte Novilon-Beläge, durchgetretene oder verschmutzte Spannteppiche, etc.
Dies sind alles Elemente, die bei einem Käufer ein Gefühl der Unsicherheit hinterlassen, denn er weiss nicht, was und wie viel schlussendlich im Haus „gebastelt“ wurde. Eine unverputzte Decke oder Backsteinmauer gibt mehr Vertrauen als eine Mauer mit aufgeklebten Styroporplatten.
Auch ein sauberer Betonunterlagsboden ist vertrauenswürdiger als ein verschmutzter, durchgetretener Spannteppich.
Auch ein sauberer Betonunterlagsboden ist vertrauenswürdiger als ein verschmutzter, durchgetretener Spannteppich.
Versetzen Sie sich in die Lage eines potentiellen Käufers, der Ihr Haus zum ersten Mal betritt, dann werden Ihnen diese „Unsicherheitsfaktoren“ bald auffallen.
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