Nicht alle Indikatoren für Immobilienpreise sind aussagekräftig.
Vorsicht ist vor allem bei den Beurteilungen durch „gute Freunde“, durch unqualifizierte Immobilienmakler oder beim Vergleich mit anderen angebotenen Objekten von ähnlicher Grösse und vergleichbarer Lage geboten.
Freunde, Nachbarn, etc.
Ein Objekt wird auf Grund zahlreicher Kriterien bewertet und es ist kaum so, dass zwei Objekte direkt vergleichbar sind.
Demzufolge sind Rückschlüsse aus kürzlich verkauften (oder auch nur angebotenen) Objekten untauglich.
Ein Objekt wird auf Grund zahlreicher Kriterien bewertet und es ist kaum so, dass zwei Objekte direkt vergleichbar sind.
Demzufolge sind Rückschlüsse aus kürzlich verkauften (oder auch nur angebotenen) Objekten untauglich.
Es ist ausserdem fraglich, ob Freunde und Nachbarn wirklich den bezahlten Preis „vergleichbarer“ Objekte kennen. Zwischen den Angebotspreisen und den tatsächlich bezahlten Preisen können erhebliche Unterschiede bestehen.
Insgesamt sind diese Beurteilungen oft aus der „Gerüchteküche“ und die Informationen schlicht unwahr.
Immobilienmakler
Oft haben Immobilienmakler ein grosses Interesse, möglichst viele Objekte im „Portefeuille“ zu haben. Sie rechnen mit dem Zufallsprinzip, dass nämlich zahlreiche angebotene Objekte auch viele Kundenkontakte bringen und irgendwann wird es klappen. Eine Arbeitsweise, die allerdings nur dem Makler, nicht aber dem verkaufswilligen Besitzer nützt.
Ein Makler wird also ohne weiteres den übertriebenen Preisvorstellungen eines Hausbesitzers zustimmen oder diese zumindest kommentarlos akzeptieren. Nicht weil er Chancen sieht, das Haus zum entsprechenden Preis zu verkaufen, sondern weil er grundsätzlich die Anzahl seiner Objekte erhöhen will.
Zu einem späteren Zeitpunkt (sobald Ihre Ungeduld des Hausbesitzers steigt, weil sich kein Verkauf abzeichnet) kann er dann immer noch Ihnen nahe legen, den Preis herunterzusetzen.
So kommt er trotz allem noch zu einem verkäuflichen Objekt mit einem marktgerechten Preis.
Der Vergleich mit anderen Objekten, die angeboten werden
Die Zahl der (teilweise seit vielen Jahren) angebotenen Objekte ist immer und überall grösser als die Zahl der verkäuflichen Immobilien.
Eine Recherche im Internet wird dies jedermann in kürzester Zeit zeigen. Nur schon die Tatsache, dass oft das selbe Objekt auf verschiedenen Internetseiten zu verschiedenen Preisen angeboten wird, zeigt die Untauglichkeit dieser Methode einer Preisfindung.
Die Zahl der (teilweise seit vielen Jahren) angebotenen Objekte ist immer und überall grösser als die Zahl der verkäuflichen Immobilien.
Eine Recherche im Internet wird dies jedermann in kürzester Zeit zeigen. Nur schon die Tatsache, dass oft das selbe Objekt auf verschiedenen Internetseiten zu verschiedenen Preisen angeboten wird, zeigt die Untauglichkeit dieser Methode einer Preisfindung.
Zusätzlich besteht die Tatsache, dass in vielen Fällen zwischen Angebotspreis und abschliessendem Verkaufspreis ohne weiteres Differenzen von 10 bis 15 % liegen.
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